Hybrides Arbeiten als Modell der Zukunft

Warum die Arbeitswelt von morgen bedingt durch die Pandemie sowohl analog als auch digital stattfinden wird

Eines hat uns die Coronakrise gezeigt. Der Trend zum Homeoffice hat innerhalb kurzer Zeit massiv an Fahrt aufgenommen und inzwischen ist das Arbeiten von zu Hause aus für viele der normale Alltag. „Überfüllte Meetings und Händeschütteln gehören mit Sicherheit dauerhaft der Vergangenheit an. Ich persönlich glaube, dass wir künftig nicht nur mit größeren Abständen zwischen unseren Schreibtischen arbeiten werden, sondern auch mit wechselnden Anwesenheiten der jeweiligen Mitarbeiter zu rechnen haben. Die Auswirkungen der Pandemie haben auch die Erwartungen an unsere Work-Life-Balance verändert“, meint Fabian Schmid, Geschäftsführer der Schmiddesign GmbH & Co. KG. Als Unternehmensgründer befasst sich Schmid mit seinem Team seit mehr als zwei Jahrzehnten mit authentischer und emotionaler Markenkommunikation im digitalen Zeitalter.

„Wenn ich mir die Arbeitswelt von morgen so anschaue, dann bin ich davon überzeugt, dass sich das hybride Arbeiten, also der Wechsel zwischen Präsenz und Homeoffice, durchsetzen wird. Ich persönlich bin ehrlich gesagt auch lieber im Büro und brauche den persönlichen Austausch mit Menschen und den so genannten kurzen Dienstweg“, schildert Schmid. Ihm ist es deshalb wichtig, dass Unternehmensverantwortliche mehr Wert auf „Home im Office“ legen, also eine Wohlfühlatmosphäre in ihrem Unternehmen schaffen. Wer sich im Büro wohlfühlt, arbeitet deutlich produktiver und effizienter, was auch aktuelle Studien belegen. Geschäftsführerin Teresa Weber sieht die Coronakrise als Übergang in eine neue Arbeitswelt. „Ich halte das Arbeiten im Homeoffice für sehr wichtig. Das stellt eine große Motivation für die Mitarbeiter da, wenn Arbeitgeber dies ermöglichen. Wer sich beispielsweise als frisch gebackener Familienvater das Pendeln zur Arbeit zeitweise sparen kann, hat nicht nur weniger Stress und mehr Zeit, sondern wird seine Arbeit auch deutlich entspannter angehen, als wenn er täglich für eine halbe Stunde im Stau steht“, sagt Weber.

Gelebte Vertrauenskultur ist entscheidend
Allerdings könne das Arbeiten von zu Hause aus nur funktionieren, wenn eine gewisse Vertrauenskultur gepflegt wird. „Die ist ein ganz essenzieller Faktor, wie ich finde. Auf beiden Seiten muss diese gelebt werden. Zum einen muss die Führungskraft Vertrauen in die Mitarbeiter haben, dass diese ihre Arbeit selbstständig und sorgfältig erledigen. Zum anderen muss auch der Mitarbeiter Vertrauen haben und sollte spüren, dass der im Homeoffice weiterhin geführt wird. Das heißt, dass er nicht isoliert zu Hause regelrecht sitzen gelassen wird, sondern bei Problemen oder Wünschen jederzeit einen Ansprechpartner an der Seite hat“, so die Geschäftsführerin der Agentur. Darüber hinaus sei es unabdingbar, dass auch die technischen Voraussetzungen für das Arbeiten von zu Hause aus gegeben sind. Ein Breitbandanschluss mit entsprechender Datenleistung, Sicherheitskonzepte mit Cloud-Lösungen und der Wunsch des Mitarbeiters sind hier entscheidende Voraussetzungen für ein erfolgreiches ortsunabhängiges Arbeiten. In einem sind sich die beiden Geschäftsführer Schmid und Weber darüber hinaus einig. Die Zukunft liege in hybriden Arbeitsmodellen, die sich durch Werte wie Vertrauen, Flexibilität und Freiheit auszeichnen. „So lässt sich nämlich unter anderem auch die Zufriedenheit der Mitarbeiter erheblich steigern und diese können langfristig an Unternehmen gebunden werden“, so das abschließende Fazit.

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