Höchste Zeit für digitale Behörden

Warum die Digitalisierung im öffentlichen Sektor immer noch massiv hinterherhinkt und wie die digitale Transformation erfolgreich gelingen kann

Unsere Welt wird zunehmend digitaler und vernetzter. Die Corona-Pandemie hat den Prozess deutlich beschleunigt und verstärkt. Auch die Verwaltung der Zukunft ist digital und muss effektiv transformiert werden. „Ich sehe nach wie vor ein massives Defizit, was das digitale Arbeiten im öffentlichen Sektor angeht. Es wird sicherlich gerade einiges aufgeholt, aber bislang wurden die Maßnahmen noch lange nicht konsequent umgesetzt. Allein die Beispiele Bürgerservice oder digitale Kommune zeigen mir, dass hier dringend etwas getan werden muss“, argumentiert Fabian Schmid, Geschäftsführer der Denkströme GmbH & Co. KG.  

Bereits im September 2014 hat das damalige Bundeskabinett das Regierungsprogramm „Digitale Verwaltung“ zur Verwaltungsmodernisierung beschlossen. Ziel war, die Potenziale der Digitalisierung transparent, effizient, barrierefrei sowie bürger- und unternehmensfreundlich zu nutzen. „Im letzten Sommer hat der Bund dann im Zuge der Coronakrise ein weiteres Konjunkturpaket mit rund 3 Milliarden Euro für die Umsetzung der Digitalisierung der Verwaltung zur Verfügung gestellt und Anfang Februar hat die Bundesregierung für die Länder zusätzliche 1,4 Milliarden Euro Finanzhilfe für die Digitalisierung der Verwaltungen beschlossen. Förderhilfen sind also ausreichend vorhanden, allerdings müssen die Kommunen und öffentlichen Träger diese auch abrufen und optimal nutzen“, meint Schmid. Die Denkströme GmbH & Co. KG ist spezialisiert auf Strategieberatung in der digitalen Transformation und unterstützt die Verantwortlichen dabei, Prozessoptimierungen effizient und nachhaltig durchzuführen.

Hindernisse und Widerstände auf dem Weg zur digitalen Verwaltung sind überwindbar
„Wir durften im letzten Jahr bereits die Digitalisierung der Bayerischen Landesapothekerkammer (BLAK) vorantreiben. Im Zuge der Telematikinfrastruktur (TI) haben wir das elektronische Beantragungsverfahren für Apothekerinnen und Apotheker in ganz Bayern technisch umgesetzt und dadurch bereits einen erheblichen Beitrag im Sinne der digitalen Transformationen leisten können. Unsere umfassende Erfahrung möchten wir gerne auch anderen öffentlichen Behörden wie etwa Schulen oder Kommunen anbieten, damit möglichst schnell Prozesse optimiert und automatisiert werden können. Das setzt nicht nur interne Ressourcen frei, sondern hilft uns allen. Unseren Kindern, den Lehrkräften und den Bürgerinnen und Bürgern“, betont der Geschäftsführer. Es helfe nichts neidisch auf andere Länder wie Finnland oder die Niederlande zu schauen, sondern die Verantwortlichen sollten beherzt anpacken und sich von Widerständen nicht abhalten lassen. „Klar ist, eine radikale Innovation ist immer ein Suchprozess. Aber eine gewisse Offenheit gegenüber neuen Entwicklungen ist aus meiner Sicht unumgänglich. Die Digitalisierung der Verwaltung kann nur gelingen, wenn alle Beteiligten ihre gewohnten Pfade verlassen und sich auf neue Perspektiven einlassen. Es braucht Mut und Veränderungsbereitschaft. Wir können als Experte für individuelle Digitalisierungslösungen aber garantieren, dass sich die Investitionen in die jeweiligen Projekte mehr als rentieren. Durch digitale Verfahren in Behörden wie etwa Kommunen wird das Personal langfristig entlastet und die Bürokratiekosten erheblich gesenkt. Sicherlich ist eine umfassende Umsetzung auf den ersten Blick kosten- und zeitintensiv, aber nachhaltige und effiziente Lösungen sind zukunftsweisend. Und Fördertöpfe sind inzwischen ausreichend vorhanden. Die Verantwortlichen müssen die Digitalisierung als das sehen, was sie ist. Eine lohnende und mehr als überfällige Investition!“

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