Natural Language Generation
Negative Keyword Match Types sind ein Konzept aus dem Suchmaschinenmarketing (SEA), insbesondere bei Google Ads und Microsoft Advertising. Sie bestimmen, bei welchen Suchanfragen eine Anzeige nicht ausgespielt werden soll. Unternehmen können damit gezielt verhindern, dass ihre Werbung bei irrelevanten oder unpassenden Suchbegriffen erscheint.
Es gibt unterschiedliche Arten von negativen Keyword-Übereinstimmungen, die festlegen, wie streng oder flexibel ein Begriff ausgeschlossen wird. Die wichtigsten Typen sind:
- Exact Match (genaue Übereinstimmung): Die Anzeige wird nicht ausgespielt, wenn die Suchanfrage exakt mit dem negativen Keyword übereinstimmt.
- Phrase Match (Wortgruppen-Übereinstimmung): Die Anzeige wird blockiert, wenn die Suchanfrage die negative Wortgruppe in der gleichen Reihenfolge enthält.
- Broad Match (weite Übereinstimmung): Die Anzeige wird unterdrückt, wenn die Suchanfrage das negative Keyword in beliebiger Reihenfolge oder mit zusätzlichen Wörtern enthält.
Warum ist das wichtig?
Negative Keyword Match Types sind ein wichtiges Steuerungsinstrument, um Werbebudgets effizient einzusetzen. Sie verhindern, dass Anzeigen bei Suchanfragen erscheinen, die zwar ähnliche Begriffe enthalten, aber nicht zur Intention der Nutzerinnen und Nutzer passen.
Das sorgt für:
- Kosteneinsparung: Keine unnötigen Klickkosten für irrelevante Suchanfragen.
- Höhere Relevanz: Anzeigen erscheinen nur dort, wo sie wirklich sinnvoll sind.
- Bessere Conversion-Rate: Nutzerinnen und Nutzer sehen Anzeigen, die ihre Suchabsicht besser treffen.
Gerade in wettbewerbsintensiven Märkten kann der gezielte Ausschluss irrelevanter Begriffe den Unterschied zwischen einer erfolgreichen und einer unprofitablen Kampagne ausmachen.
Beispiel
Ein Online-Shop verkauft ausschließlich Luxusuhren.
- Mit dem negativen Keyword „billig“ im Broad Match wird verhindert, dass die Anzeige bei Suchanfragen wie „billige Uhren kaufen“ oder „wo gibt es billige Luxusuhren“ ausgespielt wird.
- Mit dem negativen Keyword „gebraucht“ im Phrase Match wird ausgeschlossen, dass Anzeigen bei Suchanfragen wie „Luxusuhr gebraucht kaufen“ erscheinen.
- Mit einem Exact Match auf „Rolex Submariner“ könnte ein Shop sicherstellen, dass Anzeigen nicht genau bei diesem Begriff erscheinen, wenn er diese Modelle nicht im Sortiment hat.
Best Practice
- Regelmäßig Suchanfragen-Reports prüfen: Um zu erkennen, bei welchen Suchanfragen Anzeigen unnötig ausgespielt wurden und entsprechende negative Keywords hinzuzufügen.
- Mit verschiedenen Match Types arbeiten: Nicht nur Broad Match, sondern auch Phrase und Exact Match nutzen, um präzise zu steuern.
- Keyword-Listen pflegen: Eigene Listen für häufig irrelevante Begriffe (z. B. „kostenlos“, „gratis“, „gebraucht“) erstellen und regelmäßig aktualisieren.
- Balance wahren: Zu viele negative Keywords können die Reichweite einschränken. Ziel ist nicht maximale Begrenzung, sondern zielgerichtete Steuerung.
- Strategisch denken: Negative Keywords können auch eingesetzt werden, um Überschneidungen zwischen verschiedenen Kampagnen zu vermeiden.
Kurz gesagt
Negative Keyword Match Types steuern, bei welchen Suchanfragen Anzeigen nicht erscheinen. Sie helfen, Streuverluste zu vermeiden, das Budget effizient einzusetzen und die Relevanz der Anzeigen zu erhöhen. Je nach Match Type können einzelne Begriffe, Wortgruppen oder Varianten ausgeschlossen werden.
