Client-Side Tracking
Client-Side Tracking (deutsch etwa: Verfolgung auf Client-Seite) bezeichnet eine Methode der Datenerfassung, bei der Informationen über das Verhalten von Nutzerinnen direkt im Browser (Client) gesammelt werden. Dabei werden Tracking-Skripte – etwa JavaScript – in die Webseite eingebunden und auf dem Gerät der Nutzerinnen ausgeführt.
Beim Aufrufen einer Webseite wird ein Tracking-Skript im Browser geladen, das beispielsweise Klicks, Seitenaufrufe, Mausbewegungen oder Formularnutzungen aufzeichnet. Die gesammelten Daten werden dann an einen Server gesendet, etwa zur Analyse des Nutzerinnen-/Nutzerverhaltens oder zur Optimierung von Inhalten und Werbung.
Beispiel
Wenn eine Person auf einen „Jetzt kaufen“-Button klickt, kann ein Client-Side-Tracking-Skript diesen Klick erfassen und an ein Webanalyse-Tool wie Google Analytics oder Matomo weiterleiten.
Vorteile
- Detaillierte Daten in Echtzeit
- Leicht integrierbar in bestehende Webseiten
- Anpassbar für A/B-Tests und Conversion-Tracking
Nachteile
- Abhängig von der Zustimmung der Nutzerinnen und Nutzern (z. B. Cookie-Consent)
- Anfällig für Werbeblocker oder das Deaktivieren von JavaScript
- Datenschutzrechtlich sensibel (DSGVO!)
Rechtlicher Hintergrund
- DSGVO (EU-Datenschutz-Grundverordnung)
- TTDSG (Telekommunikation-Telemedien-Datenschutz-Gesetz) in Deutschland
- Nur technisch notwendige Cookies dürfen ohne Zustimmung gesetzt werden
- Opt-in (aktive Zustimmung) ist Pflicht für nicht-essenzielle Dienste (z. B. Google Analytics)
