Cloud
Als Cloud (deutsch: Wolke) wird ein Modell bezeichnet, bei dem Daten, Programme oder Rechenleistungen nicht lokal auf dem eigenen Gerät, sondern über das Internet auf externen Servern bereitgestellt werden. Nutzerinnen und Nutzer greifen über einen Browser oder eine App auf diese Dienste zu – jederzeit, von überall und geräteunabhängig.
Hinter der Cloud stehen leistungsstarke Rechenzentren, die von spezialisierten Anbietern betrieben werden. Ob es um das Speichern von Dateien, das Nutzen von Software oder das Bereitstellen kompletter IT-Infrastrukturen geht – all das passiert in der Cloud und erfordert keine eigene Hardware vor Ort.
Beispiel
Eine Fotografin speichert ihre Bilder in der Adobe Creative Cloud. Die Dateien sind dadurch nicht nur lokal auf ihrem Laptop verfügbar, sondern auch über Smartphone oder Tablet abrufbar – selbst unterwegs. Gleichzeitig wird Software wie Photoshop direkt aus der Cloud genutzt und regelmäßig automatisch aktualisiert.
Typische Cloud-Dienste
- SaaS (Software as a Service): Software wie Google Workspace oder Zoom, läuft direkt im Browser.
- PaaS (Platform as a Service): Entwicklerinnen und Entwickler erhalten Tools und Infrastruktur für eigene Anwendungen.
- IaaS (Infrastructure as a Service): Unternehmen mieten virtuelle Server, Speicher oder Netzwerke.
Vorteile
- Zugriff unabhängig von Ort und Gerät
- Keine eigene Server-Infrastruktur notwendig
- Automatische Updates und Datensicherung
Herausforderungen
- Abhängigkeit vom Internet
- Datenschutz und Datensicherheit – besonders bei sensiblen Daten
- Bindung an externe Anbieter
